Montag, 10. Februar 2014

Meine Projektwoche - Fazit

Mein Plan waren 7 Tage Auszeit. Es wurde eine siebentägige Projektwoche.

In dieser Woche habe ich vor allem Zeit gehabt. Nicht, dass ich im Familienurlaub nicht auch Zeit hätte, aber ich hatte einmal Zeit für mich und meine Interessen. Die beste und erste Voraussetzung war, dass meine Frau mich dabei unterstützte und ich kein schlechtes Gewissen haben musste. Das war wohl eine der wichtigsten Grundlagen für diese so erfolgreiche Woche.

In Dortmund "Moving Types"
Denn erfolgreich war sie. Und das dadurch, dass ich meine Zeit selber einteilen konnte. Ich konnte so lange ich wollte im Vapiano sitzen. Konnte in Dortmund stundenlang mir die Videos in der Ausstellung "Moving Types" anschauen und mit der Kamera ohne Zeitdruck Architekturdetails fotografieren. Ich hatte ja fast schon vergessen, wie sich ruhiges Arbeiten und Nachdenken anfühlt. Ich musste nicht weit weg fahren oder etwas Spektakuläres unternehmen, um diesen Luxus der Freiheit genießen zu können. Das war ein echter Luxus einfach ohne Uhr im Café sitzen oder ein Bild von Ernst Ludwig Kirchner betrachten zu können.

Wenn ich bedenke, wie viele unterschiedliche Dinge ich erlebt habe, ist es fast schon erstaunlich, dass es sich nur um 7 Tage gehandelt hat. Ich konnte erfahren, dass eine selbstbestimmte Woche eine immense Vielfalt in sich tragen kann. Mein Vorhaben, alles in meinem Blog zu dokumentieren, war dabei ein schöner Motivationsfaktor. Ich wollte ein wenig Rechenschaft für mich ablegen und schreibend nachdenken.

Die Termine des Alltags wurden beiseite geschoben und dem Zufall wurde eine Möglichkeit gegeben, sich mit seiner Kraft in meine Woche einzumischen. Nichts genau zu planen, sondern sich überraschen zu lassen, sollte das Ziel sein. Gerade auch beim Fotografieren ist das ja eine wichtige Voraussetzung für gute Fotos. Ich habe das in vielen Situationen erlebt, weil ich mir die Zeit gelassen habe - auch für das Schreiben, das eine eigene Ruhe und Konzentration befördert. 

Bielefelder Marienkirche im Bronze
Ich konnte sehr gut erfahren, was mir neben Arbeit und Alltag Freude macht und mein Leben bereichert. Nach der Woche werde ich diese Dinge mit mehr Leidenschaft und Ausdauer betreiben: Schreiben im Blog, Nachdenken über Entwicklungen im Web, People- und Porträt-Fotografie und selbstbewußtere Präsentation im Web. 

Denn das ist auch eine Erkenntnis der vergangenen Woche. Nur wenn man seinen "Produkten" einen Wert gibt, also auf so etwas wie gute Gestaltung und formale Güte achtet, wird man selber seine Arbeit schätzen können. Und dabei ist es sehr wichtig, dass man mit seinen Produkten zufrieden ist und Bestätigung findet. 

Ich werde versuchen mit den richtigen Werkzeugen zu arbeiten und meine Arbeit durch zunehmende Erfahrung zu verbessern. Vielleicht wird sich dann im Blog wie bei den Fotografien ein eigener Stil und ein interessantes Themengebiet herauskristallisieren. 

Ich werde in der Zukunft zwar nicht täglich neue Porträts schießen, werde nicht wöchentlich bloggen können, aber ich werde mit einem neuen Selbstverständnis schreiben und fotografieren. Auch deshalb war die siebentägige Projektwoche Erholung pur - eine intensive Abenteuerreise durch Blogs, Internet-Videos, Cafés, Museen bei gleichzeitiger Nutzung von Facebook, Twitter mit gezückter Kamera. Eine wunderbare Woche mit Entwicklungspotential. 

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