Samstag, 1. März 2014

Wo Fotos veröffentlichen? Facebook, fotocommunity und Flickr - welche Angebote sind sinnvoll.

Voraussetzungen

Nach den ersten erfolgreichen Shootings und der Renovierung meiner Homepage musste ich mich auch mit der Frage auseinandersetzen, welche Social Media und andere Foto-Ressourcen ich nutzen soll. Denn die Möglichkeiten des Webs sind fast unerschöpflich.

Angebote über Angebote mit viel kostenlosem Speicherplatz überbieten sich. Als Fotograf hat man die Qual der Wahl. Wurde früher das eigene Archiv nur dann geöffnet, wenn Freunde zu Besuch kamen oder man Fotos in Ausstellungen oder Cafés präsentierte, hat heute vom Schulkind bis zum Profifotograf jeder die Möglichkeit, im Netz die eigenen Werke zu zeigen. Hochladen, beschreiben, taggen fertig... kinderleicht. Nach Qualität wird nicht gefragt, eher nach kostenfreiem Volumen. Flickr bietet 1 TB kostenlosen Speicher. Wer kann da schon NEIN sagen?

Doch ich denke, an mancher Stelle muss ich als Fotograf schon mal NEIN sagen. Denn alle Plattformen kann und will ich nicht bespielen. Weder behalte ich so selber den Überblick, wo ich nach einem Shooting die Bilder hochladen soll, noch werden meine "Freunde" und "Follower" alle Plattformen nach neuen Bildern von mir durchforsten. Die sind eher froh, wenn ich nur eine Quelle nutze. Und das ist am besten die Ressource, die sie auch regelmäßig nutzen. Für mich als Fotograf stellt sich deshalb die Frage, welches sind die Bereiche, in denen ich die "richtige" Zielgruppe erreiche. Was macht wie und wo Sinn?

Dafür muss ich meine Zielgruppen erst einmal definieren. Es sind zumeist die Freunde aus dem wirklichen Leben und diejenigen, die man im Netz kennenlernt. Oft ergibt sich aus dem wirklichen Leben auch eine Netzbekanntschaft und aus Netzbekannschaften können auch reale Freundschaften oder Bekanntschaften werden. Manche dagegen sind nur reale Bekanntschaften (sie haben kein Facebook-Account), andere kenne ich nur unter Pseudonym über Twitter. Eine klar umrissene Zielgruppe kann ich also nicht identifizieren. Also brauche ich auch verschiedene Kanäle, die mir - und das ist das Neue und auch faszinierende im Web - neue Zielgruppen erschließen können.

Hier also die Medien meiner Wahl:


Homepage


Für die Visitenkarte und als Heimat der eigenen Tätigkeit würde ich die klassische Homepage bezeichnen. Sie bündelt die wichtigsten Fakten und zeigt auf ein paar wenigen Seiten das Portfolio. Hier kann ich mit freier Gestaltung von Farbe, Schrift und Form das eigene "Gesicht" prägen. Man könnte hier ein Logo entwickeln, das auch auf den anderen Plattformen präsentiert wird. Bei mir ist es mein Selbst-Porträt und der Schriftzug "markus paulussen - Fotograf und Blogger". Foto und Schriftzug tauchen bei Facebook, in der fotocommunity und auf meinen Visitenkarten auf - eine gemeinsame Klammer als Band der Wiedererkennbarkeit.
http://paulussen.jimdo.com




Blog


Ein Fotograf braucht kein Blog. Er muss nicht über das schreiben, was er macht, seine Fotos sollten für sich sprechen. Da ich aber auch gerne schreibe und meine Ideen mitteile, ist das Blog für mich eine ideale Ergänzung zur Homepage. Die Zielgruppe mag eine andere sein, ich selber aber bin Fotograf und Blogger, so ist das nun mal. Dass das Fotografieren hier immer mehr Thema wird, liegt aber in der Natur der Sache. Sie ist ja auch eine "Digitale Innovation".
http://breede.blogspot.com/



Facebook-Seite


Ich habe neben meiner persönlichen Facebook-Seite nun eine Facebook-Fotoseite eingerichtet. Zwar läuft das Ganze etwas träge an, aber je größer meine Zielgruppe wird, umso bedeutender wird diese Plattform auch für meine Kommunikation. Der Vorteil ist wirklich, dass hier die meisten "Freunde" sind, die sich nicht unbedingt aus Fotografen oder Fotobegeisterten zusammensetzen. Fotografiert man ein Model, so erweitert sich der Kreis derjenigen, die die Fotos sehen, relativ schnell um die Freunde des Models, die dann potentiell auch die Fotoseite "liken" und über die Fotos sprechen. Mir war bisher echt nicht bewußt, dass Facebook so eine Art Schneeballeffekt nach sich zieht. Manchmal kann der positiv, in dem ein oder anderen Fall aber auch negativ sein.
https://www.facebook.com/ fotopaulussen
(Euere Likes wärmen aber auch mein Herz!)



Twitter

Twitter nutze ich in jedem Fall als Infodienst meiner Wahl. Nirgendwo werde ich soll schnell und umfassend über meine Interessen und das Tagesgeschehen informiert. Ich habe dazu in diesem Blog schon geschrieben. Nun werde ich neue Fotoserien auch auf Twitter veröffentlichen. Es ist die ideale Plattform für Links zu meinen Plattformen.
https://twitter.com/omops



fotocommunity


Die fotocommunity ist die Heimat der Fotobesessenen. Hier finden sich Gleichgesinnte und Fotofreaks. Tolle Beispiele und viele Vorbilder, bei denen man sich etwas abschauen oder über Bilder umfassend diskutieren kann. Hier kommen nur meine besten Fotos hin. Aber leider nur freier Speicherplatz für 100 Fotos.
http://www.fotocommunity.de/fotograf/markus-paulussen/7194



Flickr

Wie schon oben erwähnt, ist Flickr mit dem 1TB-Speicher schon fast so etwas wie ein Backup-Speicher. Hier könnte man die eigenen Fotos sichern. Doch das mag nicht das Ziel sein. Auch hier ist es eher die Community-Funktion, die den Reiz ausmacht. Überdies hat Flickr die Oberfläche renoviert. Die Präsentation unterschiedlicher Formate sieht einfach nur klasse aus.
http://www.flickr.com/photos/55560583@N03/



Und sonst?

Darüber hinaus gibt es 500px, Google+, die model-kartei, Instagram und viele andere Dienste. Ich denke, die von mir erwähnten reichen erst einmal. Ich bin mir selbst noch nicht sicher, welche Fotos ich wo veröffentliche, was ich mehr pflege, wo ich meine Fotos präsentiere. Es wird sich ergeben, ändern und manches wird über die Zeit vielleicht auch wieder an Bedeutung verlieren. Neue Angebote werden auf uns zukommen. Schön wäre es, wenn ihr meine Facebookseite liked, denn da kann ich den Erfolg und die Reichweite direkt ablesen.


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