Mittwoch, 3. April 2013

Erstellung eines Fotokalenders bei www.pixum.de

Fotokalender sind eine gute Geschenk-Idee für Menschen, die schon alles haben. Deshalb habe ich einen bei pixum.de erstellt. Schnelligkeit der Lieferung, Benutzung der Software und Qualität ließen keine Wüsche übrig. Das Ganze wirkt professionell und die eigenen Fotos kommen  - wenn auch nur 13 an der Zahl - endlich einmal von der Festplatte runter.

Also nur zu empfehlen:  www.pixum.de/fotokalender.html

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Fotokalender Test

In der Vorweihnachtszeit suchen viele ein Foto-Geschenk. Ich habe mich zu einem Test entschlossen. Und zwar werde ich über die Erstellung eines Fotokalenders bei www.pixum.de/fotokalender.html berichten. Ablauf, Bedienung der Software und Qualität werde ich beurteilen.

Mehr demnächst hier...

Dienstag, 1. Mai 2012

Aufgaben eines Informationsarchitekten

Ein Informationsarchitekt ist Multitasker. Er blickt in verschiedene Richtungen, und das oft gleichzeitig. 

Als Informationsarchitekt oder -manager baue ich Internetseiten. Meine Kunden beanspruchen meine verschiedenen Fähigkeiten, die sie erwartungsvoll in meine Person projizieren. Darunter fallen sowohl gestalterische Kompetenz als auch technisches Verständnis. Oft heißt es, erstellen Sie mir mal einen Entwurf der neuen Seite und können Sie das Template ausprogrammieren? Gerne auch direkt als interaktiven Klick-Dummy, damit der Kunde sich ein Bild machen kann. Und wenn das steht, dann bitte unter Beachtung der Nutzeranforderungen, des Corporate Designs, der Bedienbarkeit durch den Seitenautoren und der Integration in das CMS.

So hat sich in den letzten Jahren der Arbeitsprozess des Informationsarchitekten immer mehr angereichert mit neuen Aufgaben, die an ihn herangetragen werden. Twitter, Facebook, Blogs und Wikis, mobile Webseiten oder Apps, zu allen Aspekten muss ich parat stehen und mich mehr und mehr an aktuellen Entwicklungen orientieren, was aber nur gelingt, wenn man von ganzem Herzen Digital Junkie ist. Oder sich zumindest dafür hält.

Ich halte mich für einen guten Informationsarchitekten, weil ich auch die kleinen Dinge beachte. Sie vor allem nicht verachte. Da sind zum Beispiel Änderungen im Code, die kaum Gewicht haben, aber den Code "schöner" machen. Das sind Hilfestellungen für verwirrte Nutzer, die sich Dschungel des html nicht mehr zurechtfinden. Und vor allem ist das die Bereitschaft, sich in den Mikrokosmos des Inhalts und der visuellen Kommunikation zu verbeißen, wenn unauffällige und minimale Änderungen die Site auf einen neuen Qualitätsstandard hieven sollen.

Denn Qualität einer Website entsteht unter anderem durch die Summe ihrer Einzelteile. Guter Text, schickes Bildmaterial, außergewöhnliche Videos auf der einen Seite. Gelungene Gestaltung, perfekte Struktur und Übersichtlichkeit auf der anderen. An diesen Maßgaben orientiere ich mich als Informationsarchitekt und würze das Ganze mit Technik, Use-Cases und dem allumfassenden Blick auf Seitenautoren, Marketingvorgaben und Zielgruppen. Wenn die Zahlen stimmen und Nutzerbefragungen das bestätigen, bin ich zufrieden. Wenn nicht, wird optimiert,  was das Zeug hält. Immer unter der Prämisse "Less is more".
Ein wahrlich aufregender Job, den ich da habe.

Montag, 30. April 2012

Neues Layout

Es soll frischer und seriöser daherkommen. Also einfach mal etwas anderes. Und cool sind die Möglichkeiten, die Ordnung als Leser selber aufzulösen durch die dynamische Menüleiste am oberen Rand. Einfach mal ausprobieren
Classic
Flipcard
Magazine
Mosaic
Sidebar
Snapshot
Timeslide

Donnerstag, 26. Januar 2012

Video - Ja zum Buch

Als Wiedergutmachung zu meinem gestrigen Post folgendes Video:

Mittwoch, 25. Januar 2012

Angst vor dem Digitalen

Die Buchbranche hat Angst vor dem Wegfall der Buchpreisbindung, die Theaterchefs vor der Kürzung der Etas und die Museumchefs bedauern seit Jahren den Rückgang der Besucherzahlen. Dabei sollte uns schon längst aufgefallen sein, dass Angst ein sehr schlechter Ratgeber ist.

Schauen wir nur auf die Musikindustrie. Als hätte man es ihr nicht schon vor 15 Jahren geweissagt, dass das Internet den Handel mit Musik grundlegend verändern würde. Und? Hat es etwas geholfen? Nein, die Musikindustrie hat sich vielmehr in eine Schockstarre begeben, aus der sie nur sehr langsam herauskommt. Die Angst vor der unvermeidlichen Krise führte nicht zu einem rechtzeitigen Umdenken, sondern sie schien den notwendigen Prozess der Neubesinnung umzukehren in ein Ignorieren der Möglichkeiten digitaler Downloads. Dass es ausgerechnet eine Computerfirma war, die die Zeiten der Zeit erfogreich erkennen musste, ist bezeichnend. Apple überholte mit iTunes die großen Musikkonzerne, die sich wie riesige Dampfschiffe nur sehr langsam bewegen wollten und lieber erst einmal abwarteten. Ein wenig überkam mich dabei der Eindruck, dass die Musikindustrie nach dem Motto, was nicht sein darf, das kann auch nicht sein, handelte.

Nun ja. Statt Innovationen produktiv anzunehmen, bestimmt Angst vor Neuerungen auch heute noch die allgemeine Einstellung unserer Gesellschaft. Das hat die Musikindustrie ja sehr schön bewiesen. Nach vielen Jahren der Ablehnung nimmt sie langsam die Herausforderung von Downloads und mp3 an.

Anders sieht es in der Zeitungsbranche aus. Zwar haben alle Verlage den Sprung auf das digitale Schiff mit eigenen Internet-Auftritten geschafft, aber es wird vielen Zeitungsverlegern genau so gehen wie der Musikbranche. Die Möglichkeiten der digitalen Welt durchdringen die gesamte Zeitungslandschaft und neue Endgeräte, wie das iPad, verändern unser Leben grundlegend. Die Veränderung des Trägermaterials ist dabei das entscheidende: gedrucktes Papier versus digitaler Anzeige.

Schlicht gesprochen bedeutet es, dass Zeitung von Morgen sich neu aufstellen muss. Vor allem hängen die Veränderung des Trägermaterials mit einer veränderten Zielgruppe zusammen. Junge Leute orientieren sich um, sie kennen es gar nicht mehr anders, als sich Musik herunterzuladen und News aktuell über Twitter oder Facebook zu konsumieren.

Mit dem iPad wird auch die Darstellungsqualität gegenüber einer Papierausgabe ebenbürtig und übertrifft sie an vielen Punkten sogar noch. Jungen Leuten braucht man die Vorteile des Digitalen kaum noch erklären. Sie leben das Internet ja schon ganz anders als die "Spätgeborenen". Eine Zeitung ist für sie in dem Moment ja schon veraltet, wenn sie morgens am Kiosk liegt. Nun gut, Fernsehen und Radio war längst schon aktueller als die gedruckte Ausgabe, sie konnten aber gut nebeneinander existieren. Aber beide waren nicht vergleichbar. Das iPad dagegen geht den Weg der Simulation.

Apple legt in seinen Bookstore ebooks, die sich blättern lassen, wie "richtige" Bücher. Durch die Seiten scheint sogar die Schrift der Vorderseite durchzuscheinen. Simulation ist hier eine Art von Waffe, eine Waffe gegen die Tradition. Kein Wunder, dass das den Herren in manchen Führungsetagen Angst macht. German ANGST.

"Es hat sich noch für keine Industrie gelohnt, sich gegen den digitalen Wandel zu stemmen, der sowieso kommen wird. Man kann zetern und sich abschotten, so viel man will. Die Nutzer finden immer einen Weg, an ihren Content auch digital zu kommen. Bücher sind online bislang weniger begehrt als Audio und Video, aber auch das dürfte sich irgendwann ändern. Amazon verkauft nach eigenen Angaben in den USA bereits mehr E-Books für den Kindle als man gedruckte Bücher verschickt." "Was ich bei der Digitalisierung der Medien mittlerweile zum Lachen finde: Dass ausgerechnet die Musikindustrie nach der jahrelangen Verteufelung der Digitalisierung inzwischen diejenige ist, die bei dem Thema die Rolle des leuchtenden Vorbilds einnimmt. Der Online-Kauf von MP3s ist schon fast ein Thema von gestern. Heute gibt es Streaming-Portale für einen Pauschalbetrag in fast jedem Land." (Buchflatrate: Amazon will zur Digitalbücherei werden: http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/12/buchflatrate-amazon-will-zur-digitalbucherei-werden/)

Nun streiten Amazon mit dem Kindle und Apple mit dem iPad um die neuen Formen der Publikation. Autoren veröffentlichen direkt für eines der Geräte und umgehen so die Verlage. Apple will aktuell die Schulbücher ersetzen und erfindet diese neu. Ich wüßte schon, welche Branche sich schon mal warm anziehen muss: die der Verlage. Wenn dort mal nicht eine große ANGST herrscht!

Mittwoch, 15. Juni 2011

Twitterlob

Ich nutze Twitter. So weit, so gut. Ich habe meinen Twitter-Account langsam herangezogen. Nun ist er schon ganz schön groß. Und er nervt nur noch gelegentlich. Er ist eigentlich toll. Also meistens. Er hat sich nämlich entwickelt. Er bedeutet mir viel, denn er füttert mich mit kondensiertem Wissen, mit Tweets "all over the world and nearby".

Ein paar Beispiele gefällig? Hier meine Kategorien:

  • Freude, Menschen, die ich kenne ... auch persönlich, also vom netzfreien Raum
  • Freude, Menschen, die ich erst im Twitter kennengelernt habe, die mich vielleicht nicht kennen, deren Leben ich aber mit Hingabe verfolge (crazy sowas oder?) ***hi x_keks***
  • Menschen, die mir folgen, die ich aber nicht kenne, aber dann kurz kennenlerne, wenn sie mir antworten
  • offizielle Newslieferanten, die ich ausgewählt habe, regionale und nationale News (International fehlen, weil ich nicht so ein globaler Typ bin)
  • inoffizielle News (andere Bloger, Tech-News, Themen wie Apps, Android, iPad, Webdesign, Mac, Fotografie, Südtirol, Jobs, Schnäppchen)
  • Twitterer, die mich kurzzeitig flashen ... dann aber wieder "entfolgt" werden
  • mein Fußballverein (ganz wichtig) ... Tweets explodieren kurz vor, während und nach Spielen .. schneller und besser ist man nirgendwo informiert
  • festgelegte Suchparameter (hier kann ich Themen verfolgen)
Fazit: Meine Timeline ist zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden. Ich finde sie ist schneller, cooler und besser als Facebook. Facebook ist auch noch da, ja. Aber wenn Facebook etwas hat, ist Twitter schon lange darüber weg... Und am liebsten lese ich in meiner Twitter-Wolke auf dem iPad, hier kann sich Twitter erst so richtig entfalten, das Sliden der Seiten ist ein Gewinn und geht problemlos schnell. Dagegen ist mein Galaxy S nur zum Kurzkonsum zwischendurch und unterwegs geeignet. Schön ist beides allemal.